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Filipendula ulmaria
Familie: Rosengewächse, Rosaceae Wiesenkönigen, Spierstaude Einheimische,
heilkräftige Sumpfpflanze, die an Seeufern, nassen Gräben und Flußauen zu
finden ist. Sie wächst durch
ganz Europa Rituelle Verwendung bei Mittsommerfeiern, Duftpflanze. Bei den Germanen wurde sie für die Herstellung von Salben verwendet (Plinius), bei den Kelten als Färbemittel. Im Mittelalter wurde sie zum Würzen der Speisen und als Streukraut verwendet. Heilwirkungen: Die Pflanze enthält Salicylsäure, nach dessen Vorbild die Synthetisierung von Aspirin erfolgte. Die Wurzel und die Blüte enthalten ätherische Öle, Heliotropin und Vanillin. Entzündungshemmend, fiebersenkend, bei entzündlich rheumatischen Beschwerden, Ischias, Kopfschmerzen. Gesammelt werden im Besonderen die Blüten. Tee: 2 TL Blüten mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen,10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Nur kurze Zeit anwenden.
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