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Artemisia vulgaris
Sakral -und Schutzpflanze, allerwichtigste Räucherpflanze, Ritualpflanze, Saturn- Mondpflanze. Unser
heimischer Beifuß enthält unter anderem die
Wirkstoffe: Cineol, Thujon (Kampfer), Bitter- und Gerbstoffe. Verräuchert klärt,
reinigt und erweitert er das Bewusstsein. Der Beifuß war bereits den Steinzeitmenschen bekannt, den Kelten und Indogermanen (der Göttin Freya geweiht) und den Griechen (der Göttin Artemis geweiht). Als Schutzpflanze verwendet: gegen
Feuer und Blitzschlag, gegen Hexen und Alpträume, gegen
den bösen Blick und gegen allerlei anderes Unheil. „Um
gut gehen zu können, sammle man zu Bartholomei ( 25. August) Beifußkraut
samt Wurzel und trage davon in den Schuhen und
an einer Schnur um den Hals die Wurzel, dann wird man weder ermüden noch
schwitzen“ (
Cihlar
1949, Wien). Schutzmagische Räucherung: 1 Handvoll Beifuß, Dost, Engelwurzsamen, Kiefernharz, Wacholderbeeren und Zweige. Diese Zutaten gut pulverisieren. Gute Mischung zur Reinigung von Räumen. Man kann auch Johanniskraut dazugeben, das hilft durch seine angstlösenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften. Schutzmagischer Kräutertee: 50 g Angelikawurzel, 20 g Beifuß, 20 g Dost, 20 g Eisenkraut, 50 g Johanniskraut, 20 g Labkraut, 50 g Melissenblätter, 20 g Rosenblüten. Alle Kräuter mischen und pro Tasse 2 TL heiß überbrühen. Nicht länger als 2 - 3 Wochen! Beifuß ist ein dämonenwidriges Kraut. Die Kraftpflanze des germanischen Donnergottes Thor und man nannte ihn wie das Johanniskraut "Fuga daemonum". Diese Pflanze wurde und wird direkt gegen die Kräfte der Finsternis eingesetzt. Früher war man überzeugt, wenn diese dunklen Kräfte über den Menschen Gewalt haben, dies unweigerlich zu Anfallsleiden wie Epilepsie oder Herzinfarkt kommt. Wenn man von einem Schlaganfall sprach, sprach man vom Schlag eines Albs. Dieser konnte auch angsterfüllte Träume und Schreckensphantasien schicken. Beifuß hat sich innerlich und als Räucherstoff bewährt. Artemisia Annua Diese Pflanze ist in ihrer Wirkung sanfter als Artemisia vulgaris, wird von Frauen lieber verwendet. "Beißt nicht so stark". Heilwirkungen: Über 100 Millionen Menschen erkranken jährlich an Malaria. Gegen
die herkömmlichen Malariamedikamente (Chinin und andere Präparate) ist eine
vermehrte Resistenzbildung feststellbar, im Gegensatz zu den Artemisinin – Präparaten.
Mittlerweile gibt es gute Heilerfolge bei diesen Medikamenten, v.a. wenn zu
einem frühen Zeitpunkt der Infektion Malaria falciparum) behandelt werden kann. In
der Naturmedizin: Wird
Beifuss zur Verbesserung der Fettverdauung empfohlen. Beifusstee löst Regelblutungen aus und wird im Klimakterium empfohlen und bei längerem Ausbleiben der Regel oder bei Tröpfchenblutung. (Schwangerschaft muss ausgeschlossen sein). an nimmt an, dass speziell die Wurzel ein menstruationsförderndes Mittel ist. KEIN Tee für Schwangere! Beifusstee aus Blätter, Stengel und Wurzel, unterstützt Menschen, die an Spannungskopfschmerz, Nervosität, allgemeiner Reizbarkeit und Unruhe leiden. In der Homöopathie: Wird Beifusswurzel bei Krämpfen (Epilepsie, Chorea, Wurmkrämpfe), bei Gastropathien und allgemeiner Schwäche verabreicht Teezubereitung: 1 halben Teelöffel auf ½
Liter kochendes Wasser. 10 Minuten
ziehen lassen, abseihen und 3 Wochen lang1 Tasse pro Tag trinken. Verdauungstee: 1 Liter Wasser, 1 kleine Zimtrinde, 1 Teelöffel Ingwerwurzel, 1 Tl. Kümmel und 1 Tl. Fenchelsamen. 2 Esslöffel Beifussblätter, Honig zum Süßen. Zubereitung: Wasser mit Zimt, Ingwer, Kümmel
und Fenchel aufkochen. 3 Minuten ziehen lassen, Beifussblätter dazugeben,
abseihen und mit Honig süßen. Über den Tag verteilt vor
dem Essen trinken. Fußbad: Für müde und/oder kalte Füße: 3 Esslöffel getrocknetes Beifusskraut mit 3 Liter kochendem Wasser übergießen. Abkühlen lassen. Dauer: So lange wie angenehm. Frische Beifussblätter auf Salate und Gemüse gestreut, verfehlen selten ihre heilsame Wirkung. Frauenbeifuß
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