Christusbewustsein

 

WINTERSONNENWENDE

CHRISTUSBEWUSSTSEIN

 

Die Nacht des wiederkehrenden Lichts, der kürzeste Tag, die längste Nacht.

Die Natur und ihre Lebenskräfte brechen zu einem neuen Zyklus auf (ihren Höhepunkt erreichen sie am 21. Juni, zur Sommersonnenwende, längster Tag, kürzeste Nacht).

Unsere Kultur und Geschichte, der VERBORGENE GEIST des Abendlandes verbirgt sich hinter Weihnachten und es ist an der Zeit, uns diesen Geist wieder bewusster zu machen.

Ein „lichter“ Aufbruch, die Erneuerung des Lebens, deshalb auch „Mutternacht“ genannt.

Vorchristliche Religionen hatten ein tiefes Gespür für das „Geistig – Beseelte“.

Sie sahen in der Wintersonnenwende, im wiederkehrenden Licht, im erneuten Erstarken der Sonnenkräfte, die aufsteigende Vitalität, den Beginn des inneren und äußeren Aufwachens, das Geistige, Schöne, Heilsame, Lebensspendende, Weisheitsvolle, Pulsierende.

Dies ist auch die Verbindung zum CHRISTUSBEWUSSTSEIN.

Mit Christus Jesus kam eine neue Lichtqualität, die Liebe in die Welt.

In der Bibel finden sich unter anderem im Johannesevangelium etliche Hinweise auf die Lichtsymbolik von Christus Jesus. „...das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet kam in die Welt“. (Joh. 1, 6-9).

Die Kirche musste die Verbindungen zu den vorangegangenen Kulturen ablehnen. Heute ist Weihnachten für die Mehrheit das Fest der zerrütteten Familien, welches mit leeren Worten, mit Stress, Verdrängung und Materialismus zugekleistert wird.

Zur Zeit der Wintersonnenwende hält die Erde den Atem an, sie hat ihre Seele in sich konzentriert.

Die Elementargeister haben sich gleichsam in die Wurzeln der Pflanzen zurückgezogen. Es ist still geworden im Reich der Naturgeister.

Die Erde hält ihre Kräfte konzentriert.

 Die alten Seher ägyptischer und chaldäischer Traditionen sahen gerade für diese Zeit die „Geburt des Lichts“ im Geistig Seelischen, die Geburt eines neuen Bewusstseins „Christusimpuls“, der die alten Traditionen ablöst und abgelöst hat.

Dies wird ach in den letzten Kapiteln der „Edda“ angekündigt. Die „Götterdämmerung“ kündet vom Ende... .

Doch diesen Geist und das darin verborgene Wissen zu ignorieren, zu verteufeln und den Menschen in Schuld und Angst weiterhin zu knechten ist Unrecht, bedeutet das Auslöschen des Lichtes, heißt, das Göttliche, Lebensspendende tot zu beten.

Wir wollen uns in diesem Seminar ganz dem Licht hingeben, unsere Konzentration und unseren Willen schärfen, uns in unser Licht hineinversenken, hindurchschauen ins Kosmische, hin zu den durchwebenden Kräften des Geistigen uns nicht ängstigen vor altem Wissen, sondern es für uns und unseren Weg, für unser Zusammensein mit Anderen und für

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein bereicherndes Seminar.

 

Regina Hruška 

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