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A S M Y S T E R I U M D E S G
R A L S
DER
KELCH IN DIR Den
Beginn dieses Seminars bietet eine Einführung in die Gralserzählung, als eine
Ursage in unserer Geschichte, die in engem Zusammenhang mit der persönlichen Geschichte und der Menschheitsgeschichte steht. Das Gralsmysterium
als Vorbereitung auf das mittlerweile leer und schal gewordene Osterfest. Mythen sind unsere Verbündeten –
sie geben uns in ihrer Symbolik Richtung, Führung, Perspektive und klare
Instruktionen. Sie walten in der Welt als
Geheimnis und so
gibt uns dieses Seminar die Möglichkeit, tiefer in unsere seelische Natur
vorzudringen und in die Bilderwelt des Gralmysteriums, des Parzival – Mythos
einzutauchen, Visionen zu finden oder diese zu erneuern!
Inhalt: Parzival wuchs im Wald bei seiner Mutter Herzeleide auf, doch in seinem Heranwachsen trieb es ihn sehnsuchtsvoll immer mehr hinaus in Wald und Aue, wo ihm eines Tages Ritter in glänzenden Rüstungen begegneten. Im starken Eindruck den diese hinterließen entlief er seiner Mutter und irrte durch die Wildnisse. Welche
Sehnsucht trieb und treibt mich? Welchem inneren
unbewussten Auftrag folge ich, muss ich folgen? Welchen äußeren
Objekten folgt meine Seele? Was rüttelt mich freudvoll auf, was erschüttert mich? Parsifal, der so gerne ein weltlicher Ritter sein wollte, trifft, mit Pfeil und Bogen ausgerüstet, auf den Weg der zum heiligen Bezirk der Gralsburg führt, folgt diesen und betritt geweihten Boden, begegnet den Gralsritter und ihrem verwundeten König. Wann und von wo
aus habe ich mich auf die Reise gemacht? Wann, wo und
wie ausgerüstet bin ich meiner Seelenführung gefolgt? Parzival findet Einlass und erschaut den verwundeten Gralskönig Amfortas, der im Verluste des heiligen Speeres dahinsiecht, kaum noch fähig seines Amtes zu walten und wartend auf Erlösung einer mitfühlenden Frage eines liebenden Menschen, eines „reinen Toren“, ausharrt. Aber Parzival, scheu, staunend und eingeschüchtert bleibt stumm, er ist noch nicht durch „Mitleid wissend“. Er muss die Gralsburg verlassen und sein Irrweg beginnt in seinem Eintauchen in Klingsors Zaubergarten. Er sucht, scheitert, steht wieder auf... Meine
Doppelnatur: Sünde und Heiligkeit Meine Zeit der
Dunkelheiten, des Irrtums, der unkontrollierten Vorstellungen, des unveredelten
Egos... Wie entziehe
ich mich meinen unheilsamen Gedankenformen? Was und wie
lasse ich los? Wo und wie widerstehe ich?^ In Parzival beginnt ein tief transformatorischer Prozess, ein Erkennen, eine Läuterung, ein Verlassen der Dualität und er erringt Amfortas Speer, findet trotz Verfluchung zur Gralsburg zurück und stellt die mitfühlende Frage. Es geschieht Wunderbares: Leid und Irrtum wird zum Heil, zum Heiligen, zur Erlösungstat.
Mein
Durchhalten, meines Mutes Kraft, mein Wille, Mein Festhalten
an einmal erschauter Vision, auch wenn sie schlafend in mir ruhte. Mein Widerstand
im Hereinspielen des übersinnlich Bösen. Mein ICH BIN
und meine seelische Schöpferkraft und Meine
Dankbarkeit gegenüber meinen Führern: meiner Angst, meinen Einsamkeiten,
Verwirrungen, meiner Schuld... ZIEL
dieses Seminars ist es, deine VISION zu finden oder
sie zu erneuern, ins Leben zu bringen. ABSCHLUSS: Ostermeditation : „Karfreitagszauber“
Methodik:
Therapeutische Tools, Werkzeuge der Geistheilung, Meditation. Mitzubringen:
Persönliche Vorbereitung: Reflexion des bisher beschrittenen Weges, seiner Fügungen
und seiner Abgründe und die Bereitschaft mit offenem Herzen in ein Mysterium
unseres Mensch – Seins einzutauchen.
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