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Hoher Besuch Immer
wieder unerwartet kehrt ein Falke bei uns ein. Diesmal bevorzugte der
Schamanenvogel das knorrige Geäst der alten Eichen. Falken sind
in Europa heimisch, ihre Flüge zeichnen sich durch Schnelligkeit, Leichtigkeit
und Eleganz aus. Nichts entgeht ihrer Sicht, still beobachten sie das Feld und
blitzschnell und unerwartet schlagen sie zu.
Im
alten Ägypten galt der Falke als König der Vögel, als Herr über die Himmel
und im antiken Griechenland war er ein Bote Apollons (Gott des Lichtes, der
Prophetie, der Musen...)
Im nordischen Schamanismus nahm Odin (Wotan) manchmal die Gestalt eines Falken an und Freya, die Göttin der Liebe, des Glücks, der Fruchtbarkeit zog sich in besonderen Zeiten das Falkengewand über. In
buddhistischen Landen galt er als Heil - bringend, prophetisch und hilfreich in
der Dämonenjagd. Als
Träger des Lichtes bringt er Wachheit, Wendigkeit und sicheren Überblick über
das Leben im Hier und Jetzt und führt leichten Fluges in die Verwobenheit der
Anderswelt, in die unendliche Weite jenseits von Raum und Zeit. Ein hilfreicher
Gefährte zu jagen was behindert und schadet, was kränkt und krank macht. Auch
heute noch wird das Kleid des glanzvollen Boten auf der geistigen Ebene überreicht. |
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