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ROSA
CANNIA Hagrose,
Hundsrose, Wilde Heiderose ... . Mythologie: Eine
germanische Heckenpflanze, wie Weinrose,
Essigrose... . Der sittenstrengen Frigga, der Gattin Odins
zugeordnet. Der Strauch war hoch geachtet. Ihr
Holz fehlte auch nicht auf den Holzhaufen, auf der die Leichen verbrannt wurden. Als Schutzpflanze hielt sie auch Zauber und Gewitter fern. Schutz
und Schlaf: Das Märchen „Dornröschen“ erzählt davon. Später war sie Venus geweiht, Symbol für Zuneigung, Fruchtbarkeit
und zur Verehrung von Verstorbenen gepflanzt. Dioscurides ( griechischer Arzt, 1. Jahrhundert) empfahl die getrockneten Früchte bei Darmkatarrh. Bock (Arzt und Botaniker, 1554) beschrieb die stopfenden Eigenschaften der Früchte und Matthiolus (Deutscher Arzt,1551)verwendete sie gegen die Ruhr und die Kerne gegen Steinleiden. Im Mittelalter wurden die Kerne zum Ausschwemmen angewendet.
Heilwirkungen: In Nord- und Mitteleuropa wird die Hagebutte bei Erkältungserkrankungen als Tee gegeben. In der Türkei werden die frischen Früchte in den Tee gegeben und als Magentee verabreicht. Nach neuesten Studien soll das Hagebuttenpulver schmerzlindernd bei Arthrosepatienten wirken und eine Zunahme der Beweglichkeit der Gelenke fördern. Die
Beeren sind reich an Vitamin C, Mineralstoffen, Gerbstoffen, Trocknen der Beeren: Mit dem Kerne schnell trocknen; sie
vertragen auch eine Hitze von 40 Grad. Gut verschlossen aufbewahren. Tee:
2 gehäufte Teelöffel zerkleinerte Beeren mit ¼ l Wasser übergießen. Das
Wasser sollte nicht über 40 Grad C Der
Gehalt an Vitaminen bleibt viele Stunden lang erhalten. Blütentee der Heckenrose: bei gedrückter Stimmung, zur Nervenstärkung und zur Erbauung der Seele: 1 Teelöffel in 1 Liter nicht kochendes Wasser streuen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
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