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LARIX DECIDUA (LARIX EUROPAEA DC.) Ein lichtwebender Baum, der lichtliebendste Baum unter den Nadelbäumen. Die Alpenregion ist seine Heimat. Der
Beruf des Lärchenharz – Bohrers war früher sehr angesehen, ist heute jedoch
bereits ausgestorben. Der Baum wird angebohrt und das Harz in kleinen Kännchen
aufgefangen, wobei die Löcher dann wieder verschlossen werden. Eine mehrmalige
jährliche Ernte ist möglich (zu vergleichen vielleicht mit dem Blut spenden
des Menschen). Lärchenharz gereinigt sieht aus wie Honig. Der Baum bildet das balsamartige Harz in seinem Inneren, dadurch wird das Holz beständig und fault auch im Wasser nicht! Es verhindert das Verderben und wirkt gleichzeitig antiseptisch. Es wärmt und bringt heilsame Dynamik ins Krankengeschehen. Als Wohnsitz der "Säligen" (Seeligen), Elfenwesen, die den Menschen und Tieren gut gesinnt sind und sie beschützen. In den Märchen über die "Säligenfräulein", in weiß und silber gekleidet, singend usw. dargestellt. Bis 1859 stand in Naunders/Tirol eine heilige Lärche, wo die Säligen wohnten. Die heiligen Haine (7 Bäume reichten aus) der Ostjaken waren geschützt. Weder Fischen, Jagen noch Wassertrinken war erlaubt. In Sibirien galten die Lärchen als heilig. Es wurden seit jeher Schutzamulette aus Lärchenholz hergestellt.
HEILBAUM Das Lärchenharz ist von besonderer Qualität. Lärchensalbe (schon bei Plinius erwähnt) hilft bei Gicht, Rheuma, Hautinfektionen, Erkältungen, ... Energetisch vereinigt sie in sich: die Stärke (Eiche), die Zähigkeit (Fichte), das Leuchten (Esche), die Anmut (Birke). In der Bachblütentherapie stärkt sie das Selbstvertrauen. Lärchencreme:
Das noch weiche Harz wird mit ungesalzenem Schweinefett vermischt und wirkt
Wunder bei: Husten, Asthma, Verschleimungen der Atemwege, bei Entzündungen im
Kehlkopf- und Nierenbereich. Die
Creme wird gut einmassiert und der Brustkorb mit warmen Tüchern zugedeckt. Lärchenöl:
Dieses Öl wird aus dem Harz destilliert und mit hochprozentigem Alkohol
konserviert: 30 Teile Öl zu 70 Teilen Alkohol. Dies stärkt die Abwehrkräfte
und dient auch zur Inhalation bei Verkühlungen. Lärchenbrett:
Das Lärchenbrett gut durchwärmen und den Betroffenen (dies wurde häufig bei
Kindern angewandt) draufsetzen. Hilft bei Bauchkrämpfen und Blähungen. Homöopathie:
„Oleum terebinthinae“ D4 bei Nierenerkrankungen, Wassersucht, Frostbeulen. Weleda: Anwendung: innerlich zur Harnwegsdesinfektion bei Blasenleiden. Äußerlich als Zusatz bei Wundsalben oder Wundspülungen. Antiseptische
Wirkung auch bei Hüftleiden, Gicht und Rheuma.
MEDITATION Sie erhellt nicht nur die Wälder sondern auch jeden Platz an dem sie wächst. Individueller Baum. Frieden, Frohsinn, eine zeitlose Ebene des Seins.
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