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LAVENDULA
OFFICINALIS Heilpflanze des Jahres 2008 ( Naturheilverein Theophrastus) Nervenkräutl, Narden, Lavander, Speik, Schwindelkraut, Spikatblüten... . Familie: Lippenblütler. Bis zur ersten Ernte vergehen 3 Jahre, die einzelnen Stöcke können bis zu 30 Jahre alt werden. Lavendel kann im Frühjahr gesät werden, einfacher ist die Vermehrung durch Stecklinge. Frisch geschnittene Rispen in die Erde stecken und gießen nicht vergessen! Er
liebt Licht und Wärme und die Nähe von Rosen, deren Blattläuse er vertreibt.. Er
strahlt Ruhe und Sanftheit aus. Unser
Gartenlavendel wird weder in der Antike, noch in den „Capitulare“ aus der
Karolingerzeit erwähnt. Hildegard
von Bingen (1485) erwähnt ihn als Muttergottespflanze, die bei Unkeuschheit
helfen sollte. In Wien gab es Anfang des vorigen Jahrhunderts die „Lavendelweiber“. In
Lang Enzersdorf wurde er großflächig
angebaut. In
der Steiermark wurde er bei Schwerhörigkeit und bei „Fraisen“ (Krämpfe),
angewandt. Zauberkraut:
„Beschreikraut“ (bei Verhexungen und Verzauberungen). Heilwirkungen: Antistresspflanze!
Er wirkt nervenstärkend, beruhigend, Schlaf bringend, auch belebend. Als
Badezusatz gut bei Ischias, Gicht, Rheumatismus. Wirkt heilsam auf den
Stoffwechsel, bei Bluthochdruck, familiärer Belastung. Ein Seelenbalsam! Lavendelöl: Eine Handvoll Blüten in 1 Liter Olivenöl mazerieren und 3 Tage lang ziehen lassen. Danach
abseihen und neue Blüten hinein geben, bis das Öl duftet. Alkoholat: 100
g Blüten einige Wochen lang in ½ Liter 90% Alkohol ansetzten. Schmetterlingslavendel
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