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Thymus vulgaris
Familie: Lippenblüter, Lamiaceae, Wild wachsend : Quendel Liebt helle,
lichte, trockene und sandige Standorte. Geomanten und
Radiästheten schätzen ihn als wirksames Mittel, um Plätze zu entstören. Der Thymian
war der Göttin Aphrodite geweiht. Dioskurides verschrieb ihn bei Geburten. Auch wurde sie bereits im alten Griechenland als Räucherpflanze verwendet. Bei den Römern und bis zur Zeit der Renaissance wurde Thymian in Bäder gestreut, um eine reizfördernde
Wirkung zu erzielen. Auch im
Mittelalter wurde er bei Räucherungen eingesetzt, galt als Aphrodisiakum mit
antidämonischer Wirkung. Als in Europa die Pest wütete, rieben sich die Menschen mit der Pflanze ein. Sie heißt auch:
Antibiotikum der Armen. Er enthält das Antiseptikum Thymol.
Heilwirkungen: Hoher Gehalt an ätherischen Ölen, die ein wirksames Desinfektionsmittel (Insektenstiche) sind. Einreibungen von Brust und Rücken wirken sehr wohltuend. Bei den
Extrakten muss auf die unterschiedliche Heilkraft der Frühjahrs- und
Herbsternte geachtet werden. Üblicherweise
wird er am Johannistag (24. Juni) geerntet. Wesentliches
Heilmittel der Phytotherapie. Ein
Stimulantium, welches seelisches und körperliches Wohlbefinden steigert. Ein
Anti- Grippemittel. Vor der
Erfindung des Kühlschrankes schützte er mit anderen Kräutern das Fleisch. Hilft als Kräutertee bei Bronchitis, Keuchhusten, Katarrhen. Bei Zahnfleischentzündungen und unterstützt
den Verdauungsapparat (v.a. als Gewürz bei fetten Speisen). Mongolische
Schamanenräucherung: Gleiche Teile Wacholderzweige, Kraut des
wilden Thymians, oder: Weiß- oder
Edeltannenrinde, Quendel, Sadebaumzweige
(od. Wacholder)
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